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Während ihrer gesamten Pfadilaufbahn werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den Mittelpunkt ihres Lernprozesses gerückt und bei ihrer individuellen Entwicklung von erfahrenen Personen begleitet.
Die Pfadi ist ein Ort des selbstbestimmten Lernens. Die Leitenden stellen gezielt stufengerechte Lernmöglichkeiten zur Verfügung. In dieser Umgebung können die Pfadis ihr eigenes Programm leben und mitgestalten. Während der Pfadizeit werden verschiedene Stufen durchlaufen. Dabei entwickeln die Pfadis ihr Können stetig weiter.
Leitende unterstützen die Teilnehmenden bei ihrem persönlichen Fortschritt. Sie ermöglichen es ihnen, sich Herausforderungen zu stellen und die Zeit in der Pfadi gezielt fürs Lernen zu nutzen. Die erworbenen Kenntnisse werden als Erfolge benannt und von der Gruppe wertgeschätzt, indem die Stärken ihrer Mitglieder bewusst eingesetzt werden.
Selbstbestimmtes Lernen: Beim selbstbestimmten Lernen steht die Person selbst im Zentrum. Schon Kinder verfügen über das Potenzial, die Verantwortung für ihre eigene Entwicklung zu übernehmen. Leitende erkennen an, dass auch die jüngsten Teilnehmenden bereits über Vorkenntnisse verfügen und bauen darauf auf, mit dem Ziel Fertigkeiten zu festigen und Vorwissen zu vertiefen.
Fortschritt fördern: Auch wenn die Pfadis im Zentrum ihres eigenen Lernprozesses stehen, bedeutet dies nicht, dass sie völlig unabhängig sind. In jedem Alter profitieren Pfadis von der Anwesenheit erfahrener Personen, die sie betreuen und ihnen Lernmöglichkeiten anbieten können. Diese Betreuung richtet sich stets nach den individuellen Bedürfnissen der begleiteten Personen oder Gruppen.
Dabei geht es nicht immer darum, dass erfahrene Pfadis den anderen den Weg zum Ziel vorgeben. Vielmehr besteht die Kunst für die Leitenden darin, ein klares Ziel aufzuzeigen, und die Teilnehmenden darin, ihren Möglichkeiten entsprechend, einen eigenen Weg zu finden. In diesem Umfeld können beide Seiten etwas lernen. Gleichzeitig ermöglicht die Betreuung aktive Unterstützung und das Eingreifen im Notfall.
Fähigkeiten erlangen, nutzen und weiterentwickeln: Im Pfadialltag bieten sich viele Gelegenheiten, das Gelernte praktisch anzuwenden und Wissen zu nutzen. Vielleicht eignet man sich aufgrund seiner Fähigkeiten besonders für eine bestimmte Funktion.
Durch regelmässige konstruktive Feedbacks signalisieren die Leitenden, dass sie den erreichten Fortschritt wertschätzen. Durch die Verleihung eines Abzeichens kann dieser zusätzlich sichtbar gemacht werden.
Während der Zeit bei den Wölfen lernt und entwickelt sich ein Kind sehr schnell. Es ist deshalb sinnvoll, dem Kind gegen Ende seiner Wolfsstufenzeit eine zusätzliche Aufgabe zu übertragen. Damit ist das Kind weiterhin gefordert und kann sich auch dann noch weiterentwickeln, wenn es von den Aktivitäten selber nicht mehr gleich gefordert wird wie zu Beginn seiner Zeit als Wolf. Mit ungefähr zehn Jahren ist ein Kind fähig, eine Gruppe von ungefähr sechs Kindern anzuführen. Es bietet sich also an, die Kinder während ihres letzten Jahres bei den Wölfen als Leitwölfe einzusetzen. Denke aber daran: Wölfe sollten nicht nur aus Altersgründen Leitwölfe sein. Vertraue diese wichtige Aufgabe nur jenen Kindern an, denen du es zutraust und die die nötige Reife dazu haben.
Welche Bedingungen muss ein Kind erfüllen, damit es sich eignet, das Ämtli als Leitwolf übernehmen zu können?
Es ist seit mehreren Jahren bei den Wölfen.
Es kennt die Wolfsstufe gut und sucht daher neue Herausforderungen und Aufgaben.
Es ist reifer als die anderen.
Es ist im persönlichen Fortschritt weiter als die anderen.
Es kann und möchte Verantwortung übernehmen.
Wie sollen die Leitwölfe ausgebildet werden?
In der ersten Zeit werden sie durch ihr Leitungsteam in ihre Funktion eingeführt (zu diesem Zweck kann von den Leitenden ein Einführungsnachmittag, -abend oder sogar ein -weekend organisiert werden).
Mögliche Programmpunkte eines Ausbildungsanlasses für Leitwölfe können sein: Was heisst Verantwortung tragen? Was gehört dazu, um eine gute Leitwölfin oder ein guter Leitwolf zu sein? Wie wird ein gemeinsamer Anlass vorbereitet? Zudem kann bei dieser Gelegenheit ein solcher Anlass praktisch vorbereitet werden.
Je nach Anzahl Leitwölfe kann für sie ein Spezialanlass organisiert werden. Dies kann ein Ausflug, ein Quizabend oder etwas Ähnliches sein.
Was sind Hilfsleitwölfe und was sind ihre Aufgaben?
Hilfsleitwölfe sind Kinder, die auf dem Weg sind, Leitwölfe zu werden.
Sie übernehmen die Leitung des Rudels, wenn die Leitwölfe fehlen.
Hilfsleitwölfe können (müssen aber nicht) nach dem Übertritt der Leitwölfe deren Funktion übernehmen.
Macht euch Notizen oder eine Nachricht an euch selbst auf Whatsapp (oder eine Sprachi).
Verschiedene Links zum Thema:
Pfadihelpline-”App”: zh.pfadihelpline.ch
Pro Juventute Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche (www.147.ch)
Gesundheitsplattform für Jugendliche. E-Beratung und Jugendinformationen,
z.B. Selbstverletzendes Verhalten, Lehre, Sexualität, Beziehungen, Suizid,
Wohlfühlen, Onlinesucht (www.feelok.ch oder www.tschau.ch)
Online Beratung für Kinder und Jugendliche (www.kopfhoch.ch)
Online Beratung & Information zu Drogen & Suchtfragen (www.safezone.ch)
Zürcher Plattform für Kinder und Jugendliche mit FLuchthintergrund
(www.ankommen-zh.ch)
Tipps, Infos & Hilfsangebote über psychische Gesundheit (www.undduso.ch)
QR-Code zur Pfadihelpline-”App”:
Qr-Code zum Abschnitt im Cudesch: